Hat der übertriebene Militarismus Kaiser Wilhelm II. seinen Ursprung in der Kindheit? - Betrachtung des Monarchen vor seiner Thronbesteigung

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Hat der übertriebene Militarismus Kaiser Wilhelm II. seinen Ursprung in der Kindheit? - Betrachtung des Monarchen vor seiner Thronbesteigung
  Universität zu KölnPhilosophische FakultätHistorisches InstitutMittlere und Neuere Geschichte Seminar !as Kaiserreich!ozent !r" #ens #ä$er %S &'()*&'(+ Hat der übertriebene MilitarismusKaiser Wilhelm II. seinenUrsprung in der Kindheit? -Betrachtung des Monarchen vorseiner Thronbesteigung ,-$a-etermin .("'."&'(+/hristoph GlienkeHel-0chelstr" .&)(+.1 !orma$en2el" '&(..*)+&.'3mail c$lienke4smail"uni5koeln"deMatrikelnummer ++6)1).7, Geschichte 8 ,SuK ,rchäolo$ie+" Fachsemester   Inhaltsvereichnis !. 3inleitun$ " " " " " " " " " " " " " " " " " " " " " " " " " " " " " " " ( ". !ie Situation in 9!eutschland: -ei Ge-urt Kaiser %ilhelm II" " " " " " " " " " " & #. !ie ,us;irkun$en der Kindheit au< den 3r;achsene %ilhelm II" " " " " " " " " " . $. !ie 7eziehun$ %ilhelm II" zu seinen 3ltern " " " " " " " " " " " " " " " " " " (( %. =usammen<assun$ und Fazit " " " " " " " " " " " " " " " " " " " " " " " " (+ &. ,-k0rzun$en> ?uellen5 und @iteraturverzeichnis " " " " " " " " " " " " " " " " (6  !.'inleitung ,ls letzter deutscher Kaiser hat %ilhelm II" noch immer eine ö<<entliche ,u<merksamkeit> diedie seiner Aor$än$er 0-erstei$t" 3r ist so;ohl als der Kaiser -ekannt> unter dem 7ismarck $ehen musste> als auch der Kaiser unter dem der erste %eltkrie$> die Urkatastrophe des &'"#ahrhunderts statt<and" Schon seine =eit$enossen erkannten diesen Kaiser als schillerndeGestalt der %iderspr0che"!er 0-ertrie-ene Militarismus den %ilhelm II" zur Schau stellte> unterst0tzte das 7ild desS0nden-ocks nicht nur zur damali$en =eit> sondern auch heute noch> sei es die Aorlie-e <0r Uni<ormen> Marine> Militärparaden oder seine Beden" (  Im Kontrast dazu steht sein %unschnach Frieden in 3uropa" & 3s ist -ekannt> dass %ilhelm II" ,n$st hatte -ei seinen Aer;andten in den anderenKöni$shäusern als sch;ach zu $elten oder von e-en Cenen in einer ,llianz $e$en ihnumzin$elt zu sein" !urch sein eDtremes ,u<treten Cedoch isolierte er sich sel-er innerhal-3uropas"!och ;oher kam diese =;iespälti$keit in %ilhelm II"E %as <0r ein Mensch ;ar %ilhelm II"E%ilhelm II" ;uchs z;ischen li-eralen 3ltern und preuisch  konservativen Groeltern au<"=udem -esa er so;ohl en$lische> als auch deutsche %urzeln> ;eshal- er immer z;ischenmehreren %elten hin5 und her$erissen ;ar" .  ,uerdem ;urde er von seiner Mutter au<$rundseiner 7ehinderun$ am linken ,rm als Makel -ehandelt und sehnte sich als Kind nachm0tterlicher @ie-e ohne Cedoch diese Ce -ekommen zu ha-en" ) Meine 2hese ist> dass %ilhelm II" in seiner Be$ierun$szeit den starken Mann spielte> umseine 7ehinderun$ und die en$lisch 5 li-eralen %urzeln durch preuische 2u$enden und einmilitärisches @e-en zu verdrän$en" Ich möchte diese 2hese unter der Fra$estellun$analsieren> o- die =;iespälti$keit und der Militarismus in der #u$end %ilhelms II" ihrenUrsprun$ ha-en" Im Ge$ensatz zu anderen 2hemen im Forschun$s<eld Kaiserreich> ;ie zum 7eispiel dieMacht-ereiche %ilhelm II" + > ist sich die neuere Forschun$sliteratur relativ eini$ dr0-er> dassdie #u$end %ilhelms II" eine starke Prä$un$ au< den 3r;achsenen %ilhelm II hatte" #edoch (   A$l" u" a" %ilhelm II"> Bede an das erste 3Dpeditionskorps <0r /hina 7ekannt als :HunnenredeJ> %ilhelmshaven> &" #uli (1''"&   A$l" u" a" Mac!ono$h> Giles> 2he @ast Kaiser> @ondon> &'''> S" .+(> =" & <<" . /lark> /hristopher> %illhelm II"> !ie Herrscha<t des letzten deutschen Kaisers> M0nchen> &''> S" (+") /ecil> @amar> %ilhelm II"> Prince and 3mperor> (+1  (1''> /happel Hill*@ondon> (11> S" ()"+   Siehe 7laschke> Lla< 0-er Heidenreich> 7ernd Neitzel> Sönke Hrs$"J !as !eutsche Kaiserreich (1'(1()" Pader-orn &'((> in H5Soz5u5Kult (("')"&'(." (  lohnt sich die neuerliche 7etrachtun$ der 2hematik und der ?uellen> da keiner dieser ,utorenau< die Fra$e ein$eht> o- die 3rziehun$ und die #u$ender<ahrun$en %ilhelms II" <0r seinenspäteren /äsaren;ahnsinn verant;ortlich ;aren"  ".(ie )ituation in *(eutschland+ bei ,eburt Wilhelm II. ,ls %ilhelm II" am &6"'("(+1 $e-oren ;urde> ;ar die politische Situation nicht nur inPreuen insta-il> sondern auch in der deutschen und ;eltpolitischen @a$e $a- es keine klare@inie mehr" In Preuen sel-er re$ierte ein dementer und nicht mehr re$ierun$s<ähi$er Köni$das @and> der <aktisch Cedoch schon im Be$ierun$s$eschä<t $rötenteils von seinem 7ruder und -isheri$en Kronprinzen %ilhelm I" a-$elöst ;orden ;ar" 6  !essen Sohn> Aater von%ilhelm II> Friedrich und seine 3he<rau die -ritische Kronprinzessin Aiktoria tra<en z;ar mitihrer li-eralen Gesinnun$ einen 2eil des neuen li-eralen Gedankens> dass im Aolk> vor allemim 70r$ertum -e$ann sich auszu-reiten> a-er stand o<tmals im Kon<likt mit demein$esessenen Ho<adel"   Preuen 0-er$eordnet> $a- es zunehmend Kon<likte im 7und der deutschsprachi$enKöni$reiche und F0rstent0mer" Aor allem Osterreich  Un$arn und Preuen standen imKon<likt> da -eide als Gromächte den F0hrun$sanspruch innerhal- des deutschen 7undes;ollten" !ie nationale 3ini$un$s-e;e$un$ kippte noch zusätzlich Ol ins Feuer> da keiner ineinem $rodeutschen Beich eine unter$eordnete Bolle spielen ;ollte> schon $ar nicht Preuenoder Osterreich  Un$arn"%eltpolitisch versuchte 3n$land sich mit allen Groreichen eine <riedliche 7asis zu scha<<en>indem es $eschickte Heiratspolitik -etrie-" !em Prinzre$enten ,l-ert la$ da-ei vor allemPreuen am Herzen> dass er li-eralisieren ;ollte> 9damit Preuen in !eutschland und nicht!eutschland in Preuen au<$ehe:" !iese sch;ere ,u<$a-e -0rdete er seiner 2ochter Aiktoriaau<> als sie nach Preuen vermählt ;urde" 1 !a$e$en $a- es z;ischen anderen Beichen immer ;ieder Spannun$en> vor allem z;ischen20rken und Bussen> so;ie Osterreich  Un$arn und dem =arenreich Bussland" Nicht zu verachten ist auch> dass zur =eit seiner Ge-urt> -ereits ein sch;eres 3r-e <0r %ilhelm II" vorauszusehen ;ar" !enn nach den %irren der <ranzösischen Bevolution> inderen Aerlau< @ud;i$ AI" und Marie ,ntoinette $eköp<t ;urden> $alt die Monarchie nicht A$l" Böhl> #ohn /" G"> Kaiser %ilhelm II"> eine Studie 0-er /äsaren;ahnsinn" M0nchen> (11"6 Strau-> 3" Kaiser %ilhelm II" in der Politik seiner =eit" !ie 3r<indun$ des Beiches aus dem Geist der Moderne" 7erlin> &''> S" (1"/lark> /" %ilhelm II"> S" (<<"1Mac !ono$h> Gildes 2he @ast Kaiser> S" ( und S" (" &  mehr als die von Gott $e$e-ene und unantast-are Institution" Stattdessen ;urde sie in Fra$e$estellt und ;ar an$rei<-ar $e;orden" !ies ;ussten alle Monarchen und so ;urde dieMonarchie umstrukturiert" Sie ;urde <ast 0-erall zu einem 2eil des Staatsapparates" !er Köni$ ;ar Staatsor$an und diente dem Staate"Statt alleine zu entscheiden ;urde die Macht der Herrscher reduziert> au< andere> -0r$erlichePosten verteilt und der ,del ;urde teil;eise zu Schach<i$uren au< der Spiel<läche anderer Personen" ,uch die Prinzenerziehun$ ;andelte sich" Statt einem Köni$ au< den 2hron zuha-en> der immer $leich ;ar> sozusa$en der Aater der im Sohne ;ieder$e-oren ;urde>er;artete das neue 70r$ertum einen sel-stständi$en Monarchen> $anz im Sinne des neuenli-eralen und au<$eklärten =eit$eistes" (' %enn es nach den 3ltern %ilhelms II" $e$an$en ;äre> hätte dieser $anz im Sinne der li-eralen> 3n$lischen %urzeln seiner Mutter au<$ezo$en ;erden und Preuen nachen$lischem Aor-ild re$ieren sollen" ((  !och %ilhelm II" sollte später andere Aorstellun$enent;ickeln" #. (ie usir/ungen der Kindheit au0 den 'rachsene Wilhelm II. ,ls %ilhelm I" mit der Kutsche in Bichtun$ des Palastes seines Sohnes> Friedrich%ilhelm> unter;e$s ;ar> ;usste er -ereits au< dem %e$> dass er einen 3nkel -ekommenhatte" !enn in 7erlin ;ar der .6" Salutschuss zu hören und es ;urde vorher  -eschlossen> dass sollte ein Mädchen $e-oren ;erden> so ;0rden . Kanonensch0ssea-$e<euert> <0r einen männlichen Nachkommen und somit potenziellen 2hroner-en;aren ('( Sch0sse vor$esehen" (&  %as er Cedoch nicht ;usste ;ar> dass sein 3nkel nacheiner sch;eren Ge-urt> in deren Aerlau< @e-en von Kind und Mutter in Ge<ahr ;aren>mit einer 7ehinderun$ zur %elt kam" (.  Sein linker ,rm ;ar k0rzer als der Bechte und inseiner 7e;e$un$ stark ein$eschränkt" Im Aerlau< der ersten @e-ensmonate stellten dieQrzte <est> dass auch die Hals;ir-el verletzt ;aren> ;odurch der Kop< sich a-normalnach links nei$te und Nerven$e<lecht so $eschädi$t ;ar> dass der linke ,rm lähmte"=udem ;ar das linke Lhr -eschädi$t und %ilhelm II" schon in Cun$en #ahren au< diesemtau-" !ie Lhrverletzun$ <0hrt auch zu einer Gleich$e;ichtsstörun$" () %e$en dieser 7ehinderun$en ;urde versucht ihn ;ährend seiner <r0hen Kindheit mit ('Strau-> 3" Kaiser %ilhelm II"> S" .'<<"((3-d"> S" +"(&Palmer> ," Kaiser %ilhelm II" Glanz und 3nde der preuischen !nastie" M0nchen> (1&> S" (("(.3-d"> S" (&"()3-d"> S" (." Strau-> 3" Kaiser %ilhelm II"> S" &(" .
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